Die Tropeninsel Jamaika ist bei vielen Touristen als Urlaubsparadies äußerst beliebt. Passatwinde sorgen dafür, dass das tropische Klima auch von den meisten Europäern als sehr angenehm empfunden wird.

Die Karibikinsel Jamaika gehört für viele Touristen zu den Traumzielen der Welt. Unter anderem liegt das am Klima der Insel, welches sich über das ganze Jahr hindurch kaum ändert, sondern relativ konstant bleibt. Das Wetter auf Jamaika ist als tropisch zu bezeichnen und wird maßgeblich vom Nordostpassat geprägt. Dabei handelt es sich um einen sehr beständigen, mäßig starken Wind, der vor allem in den tropischen Seegebieten der Erde auftritt. Zwar ist auf Jamaika eine vergleichsweise hohe Luftfeuchtigkeit festzustellen, der Passatwind macht diese hohe Luftfeuchtigkeit aber auch für Europäer sehr erträglich. Die durchschnittlichen Temperaturen schwanken auf Jamaika im Verlauf eines Jahres nur sehr gering. So liegen die Durchschnittstemperaturen im Bereich um die Hauptstadt Kingston in den Wintermonaten beispielsweise bei rund 25 Grad Celsius, während die Durchschnittstemperatur in den Sommermonaten um die 27 Grad Celsius beträgt. In dem Gebiet des zentralen Hochplateaus der Insel muss mit Temperaturen gerechnet werden, die durchschnittlich rund 3 Grad Celsius unter den Temperaturen in der Ebene liegen. Auch hier bleiben die Temperaturen über das Jahr hinweg gesehen allerdings konstant.

Die Niederschlagsmenge kann in Jamaika je nach Region deutlich variieren. In den Berggebieten im Nordosten der Insel fallen durchschnittlich 5.000 Millimeter Regen pro Quadratmeter, vor allem in den Regenzeiten von Mai bis Juni und von September bis November. Der regenreichste Monat ist dabei in der Regel der Mittelmonat, also der Oktober. Diese Regenzeiten sind im ganzen Land sehr ausgeprägt. In der Umgebung der Hauptstadt Kingston, die an der Südküste der Insel liegt, liegt die durchschnittliche Regenmenge allerdings bei deutlich niedrigeren 800 Millimetern. Aufgrund der tropischen Temperaturen ist Schneefall in Jamaika unbekannt. Auch die sogenannten Blue Mountains, die teilweise eine Höhe von bis zu 2.000 Metern erreichen, sind das ganze Jahr über schneefrei. Neben den beiden deutlich ausgeprägten Regenzeiten verfügt die Tropeninsel Jamaika auch über eine Hurrikan-Saison. Am häufigsten treten die Stürme im Spätsommer oder im Frühherbst auf. Zu den stärksten Tropenstürmen, die die Insel getroffen haben, gehörte der Hurrikan Charlie im Jahre 1951 und im Jahre 1988 der Tropensturm Gilbert. Beide richteten auf der beliebten Urlaubsinsel ein großes Maß an Zerstörung an.